Technologie

Die extremen Bedingungen in der Tiefsee sind eine Belastungsprobe für Material und Technik - und eine besondere Herausforderung für die Ingenieure:

Orientierung

Weder Funkwellen, noch optische oder akustische Signale ermöglichen eine kontinuierliche Kommunikation unter Wasser. Die Fahrzeuge, die die Messung durchführen müssen also über viele Stunden bis Tage völlig eigenständig navigieren und agieren können.

Energie

Die Fortbewegung der Roboterdrohnen und die Bedienung der Messgeräte erfordert einen hohen Energieaufwand. Gleichzeitig sind Bauraum und Gewicht der Drohnen extrem begrenzt. Dies macht besonders effiziente Sensoren, Motoren und Computer nötig.

Stabilität

In der Tiefe von 4.000 m lastet auf jedem Quadratzentimeter der Druck von 400 kg. Um diesen enormen Kräften Widerstand zu leisten, müssen die Drohnen und ihre technischen Komponenten besonders robust sein.

Durch die Erfahrungen aus zwei Vorläufer-Projekten verfügen die ARGGONAUTS über ein umfassendes und weltweit einmaliges Know-how, das optimal auf die Anforderungen des Wettbewerbs zugeschnitten ist:

2009

Projekt 1 - TIETEK

Das "Tiefsee-Inspektions- und Explorations-Technologiekonzept"(TIETEK) wurde von 2009 bis 2012 erfolgreich an fünf Fraunhofer Instituten getestet. Ziel war die Entwicklung notwendiger Basistechnologien zum Bau druckneutraler, modularer autonomer Unterwasserfahrzeuge für den Einsatz in der Tiefsee. 

2012

Projekt 2 - DEDAVE

in einem zweiten Projekt entwickelte die Fraunhofer Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem IOSB von 2012 bis 2016 auf Basis von TIETEK einen marktfähigen Tauchroboter mit dem dazu gehörenden Aussetz- und Bergesystem. 

2016

Heute - Projekt ARGGO

Das aktuelle Projekt, ein Schwarm, bestehend aus 12 intelligenten Tiefsee-Roboterdrohnen befindet sich gerade in der Entwicklungsphase.